Unterstützung der Pandemie-Bekämpfung mit Apps auf dem Smartphone

Derzeit gibt es verschiedene Dienste im Falle von Corona-Infektionen die Kontaktnachverfolgung zu ermöglichen. Es können beim Auftreten von gehäuften Infektionen Infektionszentren (sog. Cluster) erkannt werden. Durch die Identifikation der betroffenen Personen können Infektionsketten zielgerichtet unterbrochen werden.

Doch wie funktionieren solche Dienste?

1.    Reduzierung der Infektionshäufigkeit.

 

Auf der einen Seite steht die Corona-Warn-App (CWA) der Bundesregierung. Diese App muss auf einem Smartphone installiert werden. Die CWA arbeitet nach ihrer Installation mit eingeschaltetem Bluetooth selbstständig im Hintergrund. Anwender bleiben dabei anonym, das Gesundheitsamt kann über die CWA keinen Kontakt aufnehmen. Die App kann über das Infektionsrisiko informieren, falls Infizierte sie ebenfalls verwenden, stets ihr Bluetooth eingeschaltet hatten und ihr positives Testergebnis eingetragen haben. Anwender müssen also nach einem Risikohinweis aus der App selbst aktiv werden und sich mit dem Hausarzt oder Gesundheitsamt in Verbindung setzen. 

 


Auf der anderen Seite stehen Dienste, die mit personenbezogenen Daten arbeiten. Eine dieser Anwendungen ist die „luca“-App. Sie findet ihre Berechtigung an Orten, an denen der Besucher seine persönlichen Daten abgeben muss. Dies können beispielsweise Restaurants, Friseure, Museen sein. Hier können die Gesundheitsämter im Falle von Infektionshäufungen die betroffenen Personen identifizieren und informieren. 


2.    Sonstige Funktionalität
Die CWA hat bereits oder bekommt weitere Funktionen:
a)    Registrierung bei Veranstaltungen ohne Angabe der persönlichen Daten. Dies ist beispielsweise bei unseren Gottesdiensten der Fall
b)    Registrierung von Corona-Tests
c)    Geplant ist auch die Registrierung von Impfungen gegen Corona in Form des elektronischen Impfnachweis.

3. Nutzung der Apps
Es können beide Apps problemlos gemeinsam auf dem Smartphone installiert und bei Bedarf genutzt werden.

Weitere Informationen sind im Internet zu finden:

Bundesregierung
Verbraucherzentrale
Bayerischer Rundfunk